Pfahlbau von Alvastra, Neolithische Siedlung in Ödeshög, Schweden
Alvastra ist eine alte Siedlung am Seeufer mit erhöhten Holzplattformen aus der Jungsteinzeit. Die Überreste zeigen zwei große rechteckige Bauten, die zum Schutz vor Wasser auf Pfosten errichtet waren und nebeneinander standen.
Die Siedlung war vor etwa 5000 Jahren bewohnt, wie Ausgrabungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts zeigen. Die Funde deuten darauf hin, dass Menschen dort über Generationen hinweg lebten und ihre Häuser regelmäßig erneuerten.
Die Siedlung zeigt, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Traditionen vermischten und gemeinsam lebten. Man sieht heute noch, wie der Ort zwischen See und Land lag und beide Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben.
Der Ort ist über Wanderwege zugänglich und informative Schilder erklären die archäologischen Funde vor Ort. Das Gelände ist flach und einfach zu besuchen, besonders in den wärmeren Monaten, wenn die Wege trocken sind.
Die Holzpfähle haben sich unter Wasser so gut erhalten, dass Archäologen noch heute feine Details wie Schnitzeichen und Reparaturstellen sehen können. Dadurch wissen wir mehr über alte Handwerkstechniken als von vielen anderen Orten aus dieser Zeit.
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