Ölandbrücke, Straßenbrücke in Kalmar, Schweden
Die Öland-Brücke ist eine Straßenbrücke im Kalmarsund, Schweden, die sich über 6072 Meter vom Festland bis zur Insel Öland erstreckt und aus 155 Betonpfeilern besteht. Ihre Fahrbahn hat eine Breite von 13 Metern und erreicht an der höchsten Stelle 41,69 Meter über dem Meeresspiegel, um großen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Die Idee eines festen Übergangs wurde erstmals 1932 vorgeschlagen, doch der Bau begann erst Jahrzehnte später. Prinz Carl Gustaf weihte das Bauwerk am 30. September 1972 ein und beendete damit die Abhängigkeit von Fähren zwischen Insel und Festland.
Die Brücke setzte eine Debatte um, die fast vier Jahrzehnte dauerte und aus dem Wunsch der Inselbewohner entstand, eine dauerhafte Verbindung zum Festland zu erhalten. Seit ihrer Eröffnung erleben Besucher, wie sich die Überfahrt anfühlt: ein langer, offener Weg über das Wasser, der die Ankunft auf der Insel zu einem bewussten Moment macht.
Autofahrer nutzen die Brücke ohne Gebühr und sehen bei klarem Wetter das Wasser auf beiden Seiten während der gesamten Überfahrt. Fußgänger und Radfahrer erreichen Öland über eine eigene Brücke, die von Svinö aus startet und parallel zur Hauptstrecke verläuft.
Der westliche Abschnitt steigt zu einem deutlichen Buckel auf, der eine freie Durchfahrtshöhe von 36 Metern bietet und größeren Schiffen den Weg freigibt. Diese Anhöhe ist von weitem sichtbar und gibt der Überfahrt einen erkennbaren Rhythmus, wenn man sich dem höchsten Punkt nähert.
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