Östen, Naturschutzgebiet-See in Västergötland, Schweden.
Östen ist ein flacher Natursee in Västergötland, Schweden, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und vor allem für seinen Reichtum an Wasservögeln bekannt ist. Der See wird von den Flüssen Tidan und Osan gespeist, wobei der Tidan auch als wichtigster Abfluss dient.
Der See entstand nach der letzten Eiszeit, als das schmelzende Eis die flache Senke formte, die heute das Feuchtgebiet bildet. Im Laufe der Jahrhunderte nutzten die Menschen in der Region das Wasser und die umliegenden Flächen für Fischerei und Landwirtschaft.
Östen ist vor allem für seine Zugvögel bekannt, und an den Beobachtungsposten rund um den See kann man im Frühjahr und Herbst Tausende von Gänsen und Schwänen beobachten. Die flache Wasseroberfläche macht es den Vögeln leicht, zu landen und zu fressen, was das Beobachten besonders eindrucksvoll macht.
Ein Besuch im Frühjahr oder Herbst ist am lohnendsten, wenn die Zugvögel in großer Zahl am See rasten. An den Beobachtungsposten rund um das Schutzgebiet findet man in der Regel Wetterschutz und freie Sicht auf das Wasser.
Östen ist als Ramsar-Gebiet international anerkannt, ein Status, der nur Feuchtgebieten von weltweiter Bedeutung verliehen wird. Trotz dieser Anerkennung bleibt der See wenig bekannt und ist bei weitem nicht so stark besucht wie viele andere geschützte Gebiete in Schweden.
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