Kloster Gudhem, Mittelalterliche Klosterruinen in Falköping, Schweden
Gudhem Abbey ist eine Klosterruine in der Gemeinde Falköping im Süden Schwedens, bestehend aus Steinmauern, Fundamenten und Grundrissen, die auf einer grasbewachsenen Fläche verteilt sind. Direkt daneben steht eine noch genutzte Kirche, die zeigt, dass der Ort bis heute in Gebrauch ist.
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und folgte zunächst den Regeln der Benediktiner, bevor es zur zisterziensischen Praxis wechselte. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert wurde es geschlossen und verfiel nach und nach zu den Ruinen, die heute noch zu sehen sind.
Die Ruinen von Gudhem sind heute ein ruhiger Ort, den Besucher frei erkunden können. Der Name Gudhem bedeutet auf Schwedisch so viel wie 'Heim Gottes', was gut zu der langen religiösen Geschichte des Ortes passt.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Informationstafeln vor Ort helfen dabei, die verschiedenen Bereiche der Ruinen besser zu verstehen.
Lange vor dem Bau des Klosters soll dieser Ort als Heiligtum der Wikinger gedient haben, an dem nordischen Göttern gehuldigt wurde. Die bewusste Wahl dieses bereits heiligen Ortes für das christliche Kloster zeigt, wie frühe religiöse Praktiken in der Wahl von Bauplätzen nachwirkten.
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