Furillen, Umgestaltete Industriehalbinsel im Nordosten von Gotland, Schweden.
Furillen ist eine ehemalige Industriehalbinsel in Nordost-Gotland, die sich über etwa 4 Quadratkilometer erstreckt und Kalksteinbrüche, Kiefernwälder, Sumpfgebiete und Küstenbereiche an der Ostsee umfasst. Das Gelände wird heute von Gebäuden geprägt, die aus der Abbauzeit stammen und verschiedene Landschaftstypen miteinander verbinden.
Ein deutsches Unternehmen begann 1908 mit dem Kalksteinabbau auf der Halbinsel und betrieb diese Industrie mehrere Jahrzehnte lang. Nach Einstellung der Produktion in den 1970er Jahren nutzte das schwedische Militär das Gelände als Sperrgebiet.
Die alten Kalksteinfabrikgebäude beherbergen heute ein minimalistisches Hotel und Restaurant, das seit 2000 von Fotograf Johan Hellström betrieben wird. Der Ort zieht Besucher an, die Kunst und Design in einer industrie-geprägten Umgebung schätzen.
Das Gelände ist von dem Fischerdorf Lergrav über eine Straßenverbindung mit Brücke und schmalem Landstreifen erreichbar. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände, wechselnde Witterung und begrenzte Infrastruktur außerhalb der Hotelanlage vorbereiten.
Der nördliche Bereich enthält ein Naturschutzgebiet von etwa 1,3 Quadratkilometern, in dem Graugänse, Brandenten und Kiebitzregenpfeifer zwischen baumfreien Wiesen nisten. Dieses abgelegene Waldlösgebiet bietet Sichtungen dieser Vögel und einen Kontrast zur industrialisierten südlichen Seite.
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