Áhkká, Berggipfel im Stora Sjöfallet Nationalpark, Schweden
Áhkká ist ein Bergmassiv mit 12 separaten Gipfeln und 10 Gletschern, das sich im Stora Sjöfallet Nationalpark erhebt. Der höchste Punkt Stortoppen erreicht eine Höhe von 2.011 Metern.
Áhkká wurde 1924 zum ersten Mal dokumentiert erklommen, als Bergsteiger Torsten Boberg und Jöns Jönsson den Gipfel erreichten. Vor diesem Moment war der Berg für Außenstehende weitgehend unbekannt.
Der Berg trägt in der Sprache der Sámi die Bedeutung 'Ehefrau' und war für das Volk der Region seit jeher ein heiliger Ort. Die Verehrung für diesen Gipfel zeigt sich in den Traditionen und Geschichten, die über Generationen weitergegeben wurden.
Die Anfahrt erfolgt mit einem Reisebus von Gällivare zum Ort Ritsem und setzt sich dann mit einer Fährüberfahrt über den Akkajaure-See fort, die in den Sommermonaten verfügbar ist. Gutes Wetter und feste Ausrüstung sind für den Aufstieg notwendig, da die Höhe und Gletscherflächen eine sorgfältige Planung erfordern.
Die Gipfelpyramide fällt fast senkrecht etwa 1.563 Meter zum darunter liegenden Akkajaure-See ab, ein spektakulärer Absturz, der durch die Schwankungen des Wasserstands bei der Wasserkraftnutzung noch dramatischer wirkt. Diese sichtbare Höhendifferenz zwischen Wasser und Felswand ist für Besucher eines der beeindruckendsten Merkmale der Landschaft.
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