Döda fallet, Naturschutzgebiet nahe Ragunda, Schweden
Döda fallet ist ein ehemaliges Flussbett und Naturschutzgebiet in der Gemeinde Ragunda in Schweden, wo einst ein 35 Meter hoher Wasserfall strömte. Das Gebiet zeigt heute tiefe Felsformationen und trockene Schluchten, durch die kein Wasser mehr fließt.
Im Jahr 1796 brach ein Kanal für Holztransporte und entleerte den Ragunda‑See in vier Stunden durch eine katastrophale Flut. Das Wasser schnitt sich einen neuen Weg und ließ die frühere Schlucht trocken zurück.
Der Name bedeutet „der tote Fall
Markierte Wanderwege führen vom Parkplatz aus durch das Reservat und ermöglichen den Zugang zu den Felsformationen. Ein Restaurant ist in den Sommermonaten von Juni bis August geöffnet.
Das Reservat ist der einzige Ort in Schweden, an dem ein großer Wasserfall vollständig durch einen menschlichen Eingriff verschwand. Die Landschaft wurde innerhalb weniger Stunden von einem tosenden Fluss zu einem steinigen Becken verwandelt.
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