Beijershamn, Vogelschutzgebiet an der Westküste von Öland, Schweden
Beijershamn ist ein Naturschutzgebiet an der Westküste Ölands mit Schilfbeständen, Mooren und Küstenweiden. Ein Steg führt etwa 2 Kilometer ins Meer und verbindet diese unterschiedlichen Lebensräume miteinander.
Das Gebiet war ursprünglich ein gescheitertes Hafenprojekt von 1858, das sich durch natürliche Sedimentablagerungen in Sumpfland verwandelte. Diese natürliche Entwicklung führte 1943 zur Unterschutzstellung des Areals.
Das Naturschutzgebiet zieht Vogelbeobachter und Fotografen an, die die vielen Arten dokumentieren, die hier zu sehen sind. Menschen kommen das ganze Jahr über hierher, um die Wanderungsbewegungen zu verfolgen und die unterschiedlichen Lebensräume kennenzulernen.
Das Gelände ist über drei markierte Wege zugänglich, die von kurzen bis zu längeren Strecken reichen und Beobachtungstürme bieten. Informationstafeln entlang der Pfade helfen Besuchern, die Landschaft und Tierwelt zu verstehen.
Die Region beherbergt eine bemerkenswert hohe Konzentration von Schmetterlingsarten, ein seltener Schwerpunkt für Lepidoptera-Beobachtungen. Dieser Reichtum an Insektenleben ist eng mit den vielfältigen Lebensräumen verbunden, die hier zusammentreffen.
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