Königliche Technische Hochschule, Technische Universität in Stockholm, Schweden
Die Königliche Technische Hochschule ist eine technische Universität in Stockholm, Schweden, mit fünf akademischen Fakultäten, die auf mehrere Standorte verteilt sind, darunter der Hauptcampus in Östermalm. Weitere Standorte befinden sich in Kista, Flemingsberg und Södertälje, jeder mit eigenen Einrichtungen für Forschung und Lehre.
Die Hochschule wurde 1827 als Teknologiska institutet gegründet und entstand aus der Mekaniska skolan von 1798. Ihre Wurzeln reichen bis zum Laboratorium mechanicum zurück, das Christopher Polhem 1697 ins Leben gerufen hatte.
Der Name Vetenskap och konst verbindet Wissenschaft und Kunst und zeigt, wie technische Ausbildung in Schweden praktische Fertigkeiten mit theoretischem Wissen zusammenführt. Studenten und Dozenten nutzen diese Philosophie täglich in Laboren und Werkstätten, wo Projekte beide Dimensionen ansprechen.
Das Angebot umfasst mehr als 60 Masterprogramme mit englischsprachigen Kursen, was internationalen Bewerbern den Zugang zu technischer Bildung erleichtert. Die verschiedenen Standorte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, sodass sich der Campus je nach gewähltem Studiengang unterscheidet.
Unterhalb des Campus wurde in den 1950er Jahren der Kernreaktor R1 errichtet, der bis 1970 in Betrieb war. Dieser Reaktor war Schwedens erster für akademische Forschung genutzter Reaktor und ermöglichte Experimente zur Kernphysik direkt an der Hochschule.
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