Kolmården, Waldrücken zwischen Södermanland und Östergötland, Schweden
Kolmården ist ein dichter Waldkamm mit Felsen und gemischter Vegetation, der sich als natürliche Bergformation über mehrere schwedische Gemeinden erstreckt. Der Wald wird von drei großen Verkehrsverbindungen durchquert: zwei Bahnlinien und eine Bundesstraße teilen die Landschaft.
Im Mittelalter bildete dieser Waldkamm die natürliche Grenzlinie zwischen den Territorien der Svear und der Geaten. Die geografische Lage machte ihn zu einem wichtigen Trennungspunkt zwischen zwei frühen Königreichen auf dem skandinavischen Gebiet.
Der Wald war lange Zeit ein wichtiger Grenzbereich zwischen verschiedenen historischen Regionen und Kulturen. Heute erinnern die Ortsnamen und lokalen Traditionen in den umliegenden Gemeinden an diese einstige Trennungsfunktion.
Der Wald ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, wobei die verschiedenen Wege unterschiedliche Grade von Naturnähe bieten. Die Nähe zu Bahnhöfen und Parkplätzen macht die Anreise aus den nahe gelegenen Gemeinden einfach.
Fjällmossens ist ein geschütztes Naturreservat innerhalb des Waldes, das Moore mit Kiefern beherbergt, die dort seit mehr als 300 Jahren wachsen. Diese alten Wälder auf nassen Böden sind selten geworden und machen das Reservat zu einem wertvollen Überrest vergangener Waldlandschaften.
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