Eisenerzgrube Kiruna, Eisenerzmine in Kiruna, Schweden
Das Bergwerk Kiruna ist eine unterirdische Eisenerzmine in Nordirura mit einem ausgedehnten Tunnelsystem. Das Förderwerk nutzt moderne elektrische Maschinen und ferngesteuerte Bohrgeräte, um das Erz aus großer Tiefe zu gewinnen.
Die Bergbautätigkeit begann 1898 und führte zur Gründung der Stadt Kiruna sowie zum Bau der Eisenbahn nach Narvik für den Erzversand. Die Installation prägte die Entwicklung dieser nördlichen Region über mehr als ein Jahrhundert hinweg.
Die Bergbaustadt wurde rund um die Mine gegründet und prägt bis heute das Leben der Menschen vor Ort. Die gesamte Infrastruktur, von den Wohngebieten bis zu den öffentlichen Gebäuden, ist eng mit der Förderung verflochten und zeigt, wie wirtschaftliche Aktivität den Alltag einer ganzen Gemeinde strukturiert.
Der Bergbaubetrieb wird durch das Ausmaß der Bodenverformung beeinflusst, die ein Verständnis für die besonderen Bedingungen vor Ort erfordert. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Region mit großflächigen Auswirkungen des Bergbaus konfrontiert ist und das Gelände entsprechend gestaltet ist.
Das Ausmaß der Bodenbewegungen durch die Extraktion hat dazu geführt, dass die gesamte Stadt schrittweise drei Kilometer nach Osten verlegt wird. Dies ist eines der größten Infrastruktur-Umsiedlungsprojekte, das je unternommen wurde, und zeigt die extremen Auswirkungen der modernen Rohstoffförderung.
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