Leuchtturm Vinga, Ansteuerungsleuchtturm im Göteborger Schärengarten, Schweden.
Der Vinga-Leuchtturm ist ein Navigationsleuchtfeuer in der Schärengärten von Göteborg, das sich 29 Meter hoch über der Insel erhebt. Das Bauwerk besteht aus Stahlbeton und Porphyrit mit einer grauen metallischen Laterne und einem quadratischen Balkon, der das westlichste Navigationspunkt der Küste markiert.
Die ursprüngliche Leuchtanlage auf Vinga stammt von 1841 und wurde 1854 erneuert, bevor der heutige Turm 1889 errichtet wurde. Diese Abfolge von Strukturen zeigt die Entwicklung der Navigationstechnik und die langfristige Bedeutung des Ortes für die Seefahrt.
Der schwedische Dichter Evert Taube verbrachte seine Kindheit auf der Insel Vinga und verband dieses maritime Bauwerk mit dem schwedischen Literaturerbe. Der Leuchtturm ist heute ein Symbol der lokalen Geschichte und zieht Besucher an, die sich für die Verbindung zwischen Natur und Kultur interessieren.
Der Leuchtturm sendet ein weißes Licht aus, das zweimal alle 30 Sekunden aufblitzt und Schiffen im Kattegat eine Sichtweite von etwa 25 Seemeilen bietet. Die Zugänglichkeit der Insel hängt von Wetterbedingungen ab, daher ist es ratsam, Besuche bei ruhigerem Seegang zu planen.
Ein roter Pyramidentagesfeuer von 1857 steht neben dem Leuchtturm und bildet ein Paar von Navigationshilfen auf dem westlichsten Punkt Schwedens. Die beiden Strukturen arbeiten zusammen, um Schiffen eine zuverlässige Orientierung in diesem kritischen Bereich zu bieten.
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