Pionen, Datenzentrum in Södermalm, Schweden
Pionen ist ein Rechenzentrum, das sich etwa 30 Meter unter dem Granit von Stockholm befindet und rund 1100 Quadratmeter unterirdischen Platz bietet. Der Raum ist durch dicke Bunkerwände geschützt und verfügt über redundante Datenverbindungen, die durch die Bergstruktur verlaufen.
Das Gelände wurde 1943 als Zivilschutzeinrichtung während des Zweiten Weltkriegs errichtet. Es wurde 2008 vom schwedischen Internetanbieter Bahnhof in ein modernes Rechenzentrum umgebaut.
Der Innenraum verbindet Technik mit Natur durch Zimmerpflanzen, Wasserfälle und künstliches Tageslicht, das von Science-Fiction-Filmen der 1970er Jahre inspiriert ist. Diese Gestaltung schafft eine ungewöhnliche Atmosphäre in einem unterirdischen Arbeitsumfeld.
Der Zugang erfolgt durch eine 40 Zentimeter dicke Sicherheitstür, die den Eingang schützt. Das Zentrum läuft rund um die Uhr und wird durch Schiffsmotoren als Notstromaggregate mit Strom versorgt.
Die Einrichtung beherbergt einen Konferenzraum, der mit Mondlandschaftsbildern dekoriert ist. Dort befindet sich auch ein großes Salzwasseraquarium, das das unterirdische Umfeld ergänzt.
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