Lidingö, Wohninsel im Stockholmer Schärengarten, Schweden
Lidingö ist eine bewohnte Insel nordöstlich von Stockholm, die sich über etwa 12 Quadratkilometer erstreckt und von grünen Räumen sowie Wohnvierteln geprägt ist. Die Insel verfügt über diverse Wohngebiete und naturbelassene Bereiche, die sich über das gesamte Gebiet verteilen.
Zwei Runensteine aus der Zeit zwischen 800 und 1050 n. Chr. wurden auf der Insel gefunden und zeigen menschliche Besiedlung während der Wikingerzeit an. Die erste schriftliche Erwähnung der Insel stammt aus dem Jahr 1328.
Das Millesgården Museum zeigt die Werke des Bildhauers Carl Milles in einer Sammlung monumentaler Skulpturen, die in terrassierten Gärten mit Blick auf den Mälarsee angeordnet sind. Besucher können hier die künstlerische Vision des Künstlers in einer Umgebung erleben, die Natur und Kunstwerk verbindet.
Zwei Brücken verbinden die Insel mit Stockholm, wobei eine für Fahrzeuge und die andere für Fußgänger vorgesehen ist. Pendlerfähren fahren regelmäßig von Nybrokajen ab und bieten eine Alternative zum Autoverkehr.
Die Långängen-Elfvik Naturschutzgebiet bewahrt traditionelle landwirtschaftliche Methoden und die gut erhaltenen Strukturen des Elfvik-Hofes auf seinen bewirtschafteten Feldern. Dieses Gebiet zeigt, wie die Insel früher überwiegend bewirtschaftet wurde.
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