Orlången, Natürlicher See in der Gemeinde Huddinge, Schweden
Der Orlången ist ein natürlicher See in der Gemeinde Huddinge, südlich von Stockholm, der zusammen mit drei weiteren Gewässern ein zusammenhängendes System bildet. Er liegt inmitten eines Schutzgebiets aus Wäldern, Feuchtgebieten und landwirtschaftlichen Flächen.
Das Naturschutzgebiet Orlången wurde 1998 offiziell ausgewiesen, um die Landschaft und ihre historischen Merkmale zu erhalten. In der Umgebung stehen noch heute mehrere Gehöfte und Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert.
Der Orlången liegt im Mittelpunkt eines Schutzgebiets, das von Wanderern und Vogelbeobachtern regelmäßig besucht wird. Besonders in den ruhigeren Buchten sammeln sich Wasservögel, was das Ufer zu einem beliebten Beobachtungspunkt macht.
Ein Angelschein für die Region ist erforderlich, bevor man den See befischt, denn das Gewässer ist für Pike, Barsch, Rotauge und Krebs bekannt. Wer wandern möchte, findet gut ausgeschilderte Wege rund um den See, die zu verschiedenen Jahreszeiten zugänglich sind.
In den Bottnen-Feuchtgebieten nahe Mörtsjön nisten seltene Arten wie der Haubentaucher, der Höckerschwan und der Fischadler. Diese Zone macht deutlich, wie eng die vier verbundenen Gewässer als gemeinsamer Lebensraum für Wildtiere funktionieren.
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