Brömsehus, Archäologische Stätte in Blekinge, Schweden.
Brömsehus ist eine verfallene Burganlage auf einer Anhöhe in Blekinge, nahe der Mündung des Baches Brömsebäck in der Gemeinde Karlskrona. Die Stätte ist heute ein Ruinenhügel, einst von Palisaden und Gräben umgeben, ohne archäologische Ausgrabungen. Mitte des 18. Jahrhunderts waren noch Reste eines Gebäudes von 30 mal 30 Alnar (etwa 18 mal 18 Meter) sichtbar.
Brömsehus wurde wahrscheinlich vom dänischen König Waldemar Atterdag zwischen 1361 und 1365 erbaut und erstmals in einem Friedensvertrag von 1366 mit den Herzögen von Mecklenburg erwähnt. Die Schweden eroberten und verbrannten es 1436 während des Engelbrekt-Aufstands unter Nils Stensson (Natt och Dag). 1505 ließ Sten Kristiernsson (Oxenstierna) die Insel als schwedischen Grenzposten befestigen, doch sie wurde wohl bald danach aufgegeben.
Der Name stammt von der Brömsebäck, dem Grenzbach, der einst Dänemark von Schweden trennte. Auf dem Hügel wurde nie eine archäologische Grabung durchgeführt, daher wurde nichts ausgegraben oder ausgestellt. Was man heute sieht, ist ein Ruinenhügel in der Gemeinde Kristianopel, Karlskrona, Blekinge.
Brömsehus erreicht man zu Fuß von Kristianopel aus; die Stätte ist ein Ruinenhügel im Freien, ohne Ausgrabungen, Tafeln oder Einrichtungen. Der Boden ist uneben und bewachsen, daher festes Schuhwerk tragen und vor dem Aufbruch das Wetter prüfen.
Auf dem Gelände, heute nur ein Ruinenhügel, wurden nie archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Mitte des 18. Jahrhunderts waren noch Reste eines Gebäudes von 30 mal 30 Ellen (etwa 18 mal 18 Meter) zu sehen, im 19. Jahrhundert ein eingestürzter Keller mit sichtbaren Stufen; davon ist heute nichts mehr zu erkennen.
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