Kosta Boda, Glashütte und Arbeitsmuseum in Kosta, Gemeinde Lessebo, Schweden.
Kosta Boda ist eine Glashütte in Kosta, Gemeinde Lessebo, deren rote Ziegelfassade die weiße Reliefschrift „Kosta“ über „1742“ unter einem bekrönten Emblem trägt. Hinter dem Mauerwerk erhebt sich ein Obergeschoss aus dunkelgrauen Paneelen mit einer Fensterreihe, und ein hoher zylindrischer Schornstein aus hellbraunem Ziegel steht auf dem Dach. Rechts hat ein niedrigerer Flügel gewellte rote Wände mit vier kleinen Fenstern und weiter rechts einen gelben Abschnitt mit zwei Fenstern und einer dunklen Tür.
Leutnant Lars Johan Silfversparre erhielt 1740 Privilegien für eine Glashütte in Dåvedshult, nahm sie aber nie in Betrieb und übergab sie an die Landeshauptleute Anders Koskull und Georg Bogislaus Staël von Holstein. Der Bau begann 1741, und der Name Kosta setzt sich aus den ersten Silben ihrer Nachnamen zusammen. Die ersten Glasbläser kamen aus Thüringen. Ein Brand zerstörte 1901 den gesamten Fabrikkomplex, doch die Öfen überstanden das Feuer, und die Produktion konnte innerhalb weniger Monate wieder aufgenommen werden.
Der Name Kosta verbindet die Nachnamen Koskull und Staël von Holstein; der Ort übernahm den Namen der Glashütte. Die ersten Glasbläser kamen aus Thüringen, und 50 Jahre lang wurden unter ihnen keine Schweden eingestellt. 1751 arbeitete hier die als „Riterskan Eliza“ bekannte Graveurin, vermutlich Elisabet Klenstyfwer, Ehefrau des Graveurs Hans Wentzel Gerner.
Du kannst Glaskünstler live beim Arbeiten beobachten und an geführten Touren teilnehmen, die die einzelnen Schritte der Herstellung erklären. Es gibt auch einen Laden vor Ort, wo du Gläser und Dekorationen kaufen kannst, die direkt in der Werkstatt hergestellt wurden.
Das Werk ist bekannt dafür, Preise für internationale Wettbewerbe herzustellen, darunter auch Trophäen für größere Sportveranstaltungen. Diese Objekte werden mit der gleichen handwerklichen Sorgfalt hergestellt wie jedes andere Stück, das hier entsteht.
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