Kosta glashus, Glaskonstruktion in Kosta, Schweden
Das Kosta glashus ist ein Glasgebäude in Schweden mit transparenten Wänden und Fußbodenheizung. Die Struktur zeigt modernes Design mit fünf L-förmigen Einheiten, die um Innenhöfe angeordnet sind und von einem zentralen Heizsystem versorgt werden.
Der Architekt Bruno Mathsson entwarf 1956 dieses Gebäude und führte Brunopane ein, eine dreifach verglaste Fenstereinheit, die die Glasbaukonstruktion in Schweden veränderte. Diese Innovation beeinflusste später den Wohnungsbau im ganzen Land.
Das Gebäude ist ein Zentrum für Glaskunst und zeigt die Handwerkstradition der Region, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Besucher sehen Künstler bei der Arbeit mit geschmolzenem Glas und können an Workshops teilnehmen, die diese alte Handwerkskunst lebendig halten.
Das Gelände bietet Führungen durch Glasprozesse, Kunstausstellungen und ein Restaurant mit Blick auf die Werkstatt. Besucher sollten genug Zeit für Demonstrationen einplanen und das Gebäude ist leicht zu durchlaufen, da die Bereiche offen und miteinander verbunden sind.
Das Gebäude war eines der ersten, das Brunopane-Fenster in großem Maßstab einsetzte, eine Technologie, die damals revolutionär war. Diese Erfindung machte das Haus zu einem Labor für nachhaltige Wärmeprinzipien in der modernen Architektur.
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