Rottnen, See im Kreis Kronoberg, Schweden
Der Rottnen ist ein See in der Region Kronoberg im südlichen Schweden, der sich über eine beträchtliche Fläche erstreckt. Das Gewässer wird von Wäldern und landwirtschaftlichen Gebieten umgeben und dient als wichtige Wasserquelle für die umliegenden Gemeinden.
Kirchenboote fuhren von Ormeshaga, Ugnanäs und Randevik nach Frihetsudden zu den Gottesdiensten in der alten Kirche von Hovmantorp sowie von Hassleslätt nach Tjusåsen. Die Glashütte von Hovmantorp, in Betrieb von 1859 bis 1878, hatte zwei Rahsegler-Kähne für Rohstoffe und Erzeugnisse und nutzte ein Lager in Fornatorp. Der Dampfer Carl beförderte ab den 1870er Jahren Passagiere und Eisen bis in die 1920er Jahre, und der 1880 gebaute Tomtsjö-Kanal diente bis 1918 der Holzflößerei.
Kirchenboote fuhren einst von Ormeshaga, Ugnanäs und Randevik über den Rottnen nach Frihetsudden zu den Gottesdiensten der alten Kirche von Hovmantorp und von Hassleslätt westwärts nach Tjusåsen. Die Glashütte von Hovmantorp, in Betrieb von 1859 bis 1878, hielt zwei schaluppgetakelte Lastkähne für Rohstoffe und Erzeugnisse und nutzte ein Lager in Fornatorp. Der Dampfer Carl beförderte ab den 1870er Jahren bis in die 1920er Jahre Passagiere und Eisen.
Ein ausgeschilderter Radweg umrundet den See auf 42 Kilometern. Das Wasser ist nährstoffarm und säureempfindlich; Baden und Angeln plant man am besten entlang der Granit- und blockreichen Moränenufer. Der größte Ort am See ist Hovmantorp.
Der See teilt seinen Namen mit dem Rottnen in Värmland und weiteren; dieser småländische Rottnen gehört zum Hauptenzugsgebiet des Ronnebyån, der ihn nach Westen entwässert. Bei Testfischereien wurden zehn Arten gefangen, darunter Barsch, Brachse, Hecht, Zander, Quappe und Kleine Maräne. Das Granitgestein sorgt für nährstoffarmes Wasser, das sehr säureempfindlich ist.
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