Döderhultarmuseum, Künstlermuseum in Oskarshamn, Schweden
Das Döderhultarn Museum ist ein Künstlermuseum in Oskarshamn, das mehr als 200 Holzfiguren beherbergt, die Szenen des täglichen Lebens, soziale Situationen und Charaktere aus der schwedischen Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts darstellen. Die Sammlung umfasst detailreich geschnitzte Werke, die das Leben auf dem Land und in städtischen Bereichen dieser Zeit dokumentieren.
Das Museum wurde 1911 gegründet und bewahrt das Erbe des Künstlers Axel Petersson Döderhultarn, der von 1868 bis 1925 in der Region Småland tätig war. Seine Arbeit zeichnet einen Wendepunkt in der Kunstgeschichte auf, da er traditionelle Schnitzkunst in die Moderne übertrug.
Die Sammlung zeigt Holzschnitzereien, die das Leben auf dem Land darstellen, mit Bauern, Soldaten, Gerichtsszenen und häuslichen Momenten aus Schwedens Vergangenheit. Diese Werke geben Einblicke in die sozialen Gewohnheiten und täglichen Abläufe einer bestimmten Epoche.
Das Museum befindet sich im Kulturhus und ist an Wochentagen und Samstagen für Besucher zugänglich, mit unterschiedlichen Öffnungszeiten für verschiedene Tage. Es ist ratsam, die genauen Zeiten vor dem Besuch zu überprüfen und gegebenenfalls direkt zu kontaktieren.
Der Ort zeigt das originale Atelier, in dem die Figuren entstanden, mit erhaltenen Werkzeugen und der Arbeitsumgebung aus der Zeit um 1900. Besucher können die Räume sehen, wo der Künstler täglich arbeitete und seine Werke vollendete.
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