Motala Motor Museum, Motormuseum in Motala, Schweden
Das Motala Motor Museum nutzt eine 2.000 m² große Ausstellungshalle im Hafen von Motala, die mit Autos, Motorrädern, Mopeds, Maschinen, Radios und Fernsehern gefüllt ist. Die Ausstellungen konzentrieren sich auf die 1950er und 1960er Jahre und umfassen nachgebaute Umgebungen. Gezeigt werden rund 250 Fahrzeuge und etwa 300 Radios; im selben Gebäude befindet sich ein Fotomuseum.
Das Museum wurde 1995 gegründet und bewahrt eine vollständige Autowerkstatt aus den 1920er und 1930er Jahren. Diese Werkstatt zeigt, wie Fahrzeugreparaturen früher durchgeführt wurden und wie sich die technischen Methoden seither verändert haben.
Der Name des Museums stammt von Motala, der Hafenstadt am Vätternsee, in der es steht. Sein Gründer Jan-Ove Boll baute die Ausstellungen aus seiner eigenen Privatsammlung auf; die Schwerpunkte liegen auf den 1950er- und 1960er-Jahren, ergänzt durch nachgebaute Kulissen, die den Alltag dieser Jahrzehnte zeigen. Im selben Gebäude befindet sich ein Fotomuseum.
Das Museum ist auf zwei Ebenen zugänglich und bietet spezielle Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Im Gebäude gibt es ein Restaurant, das Frühstück und Mittagessen serviert.
Zu den Fahrzeugen gehören Kar de Mummas Rolls-Royce, Karl Gerhards Daimler, das Puch-Florida-Moped von König Carl XVI. Gustaf und Verner von Heidenstams Chrysler Imperial. Außerdem sind ein Prototyp des schwedischen Sportwagens Koenigsegg sowie Fahrzeuge und Trophäen des aus Motala stammenden Rennfahrers Reine Wisell zu sehen.
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