Birgittas udde, Mittelalterliche Burgruine am Boren-See, Schweden.
Birgittas udde ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Landvorsprung im Motala-See. Die Fundamente aus Stein, ein erhaltener Keller und trockene Grabenreste zeigen die Umrisse der früheren Bebauung an diesem See.
Die Burganlage entstand Anfang des 13. Jahrhunderts und wurde nach der Eheschliessing 1316 zur Residenz von Birgitta und Ulf Gudmarsson. Der Ort spielte eine Rolle im hohen Mittelalter als Wohnsitz einer angesehenen Familie an einem See.
Der Ort ist nach der heiligen Birgitta benannt, einer wichtigen Gestalt der schwedischen Geschichte, die hier lebte und arbeitete. Ihr Leben an diesem Platz prägte die lokale Identität und machte den Ort zu einem Gedenkort für ihre Anhänger und Nachkommen.
Der Zugang erfolgt uber Fusswege entlang des Seeufers mit Parkmoglichkeiten und Toiletten in der Nahe des Eingangs. Der Ort ist zu Fuss gut zu erreichen und bietet einen schonen Blick auf den See wahrend des Besuchs.
Zwei grosse Locher an beiden Seiten der Kellertür zeigen, wo einst eine Schutzstange befestigt war, die das Eindringen verhinderte. Dieses Detail bewahrt ein alltägliches Sicherheitssystem aus der mittelalterlichen Zeit.
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