Gömmaren, Naturschutzgebiet in Stockholm, Schweden
Das Gömmaren Naturschutzgebiet ist ein Waldgebiet südlich von Stockholm, das etwa 765 Hektar Wald, Seen, enge Täler und Moorlandschaften umfasst. Das Gelände variiert stark zwischen dichten Waldbereichen und offeneren Landschaften mit Feldern und Mooren.
Das Gebiet wurde 1998 unter Schutz gestellt, nachdem dort jahrhundertelang Menschen lebten und arbeiteten. Im 17. Jahrhundert gab es hier Gehöfte, Köhlereien und Windmühlen, die das Land prägten.
Der Name des Naturschutzgebiets stammt aus alter Zeit und spiegelt die lange Besiedlung des Gelands wider. Die Waldwege und offenen Bereiche zeigen heute noch Spuren der historischen Nutzung durch Menschen, die hier gelebt und gearbeitet haben.
Das Gebiet ist durch zahlreiche Wege gut erschlossen und erlaubt Wanderungen in verschiedene Richtungen. An ausgewiesenen Stellen kann man schwimmen, angeln und im Winter Schlittschuh fahren.
Das Fullersta kvarn Gebiet ist für seltene Moosarten wie Buxbaumia viridis bekannt und wurde als Natura 2000 Schutzgebiet ausgewiesen. Diese botanische Rarität macht diesen Teil des Reservats zu einem Ort von europäischem Naturschutzwert.
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