Danviken Hospital, Medizinisches Gebäude in der Gemeinde Nacka, Schweden
Das Danviken Hospital ist ein dreistöckiges Steingebäude in der Gemeinde Nacka nahe Stockholm mit einer symmetrischen Fassade, rechteckigen Fenstern und einem prominenten zentralen Eingang. Die Struktur wurde zwischen 1718 und 1725 erbaut und zeigt klassische Merkmale der schwedischen Barockarchitektur aus dieser Zeit.
Das Krankenhaus wurde 1558 unter König Gustav Vasa gegründet, wobei die heutige Struktur von Göran Josuæ Adelcrantz entworfen wurde. Das Gebäude erlebte über drei Jahrhunderte lang verschiedene Phasen als Spital, Psychiatrie und Altenheim, bevor es 1861 geschlossen wurde.
Das Danviken-Hospital hat sich in der schwedischen Kultur als Metapher für Psychiatrien etabliert und wird in literarischen Werken wie Zacharias Topelius' "Fältskärns berättelser" erwähnt. Der Name ist in der Sprache lebendig geblieben und wird bis heute in kulturellen Diskussionen über psychische Gesundheit verwendet.
Das Gelände befindet sich in Nacka an der Adresse Sjökvarnsbacken und ist für Besucher zugänglich, da es heute als Kunstgalerie funktioniert. Es ist hilfreich, die örtlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um dort anzukommen, da es in einem ruhigen Gebiet außerhalb des Stadtzentrums liegt.
Der Gartenkomplex um das Gebäude wurde ursprünglich mit einem Kreutzergarten angelegt, einer speziellen Anordnung von Heilkräutern, die Patienten helfen sollten. Dieser Gartenplan spiegelte medizinische und philosophische Ideen wider und machte das Gelände zu mehr als nur einem Ort der Heilung.
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