Bergkvara Castle, Burgruine und Gut in Bergunda, Växjö, Schweden
Bergkvara ist ein verfallenes Steinhaus am Nordufer des Sees Bergkvarasjön, etwa 6 km westlich von Växjö. Die Ruine misst 22 m Länge, 15 m Breite und rund 24 m Höhe, mit leeren schmalen Fensteröffnungen und einem großen Baum, der an ihrer rechten Seite wächst. In der Nähe steht ein neoklassizistisches Hauptgebäude aus den 1790er Jahren.
Bergkvara wird erstmals Mitte des 14. Jahrhunderts in schriftlichen Quellen erwähnt, als sich der Knappe Magnus Håkansson aus der Familie Bergkvara nach dem Gut benannte. Das Steinhaus wurde in den 1470er Jahren von Arvid Birgersson Trolle errichtet, nachdem der Stammsitz während der Unionskämpfe 1467 und 1469 niedergebrannt worden war. 1542 belagerte Nils Dacke während des Dacke-Kriegs die Burg mit 2.500 Mann; nachdem ein Waffenstillstand gebrochen wurde, kehrte er zurück und brannte sie nieder. Die Burg verfiel und wurde im 18. Jahrhundert zur Ruine.
Der Name Bergkvara bezeichnet das Gut, dessen Steinhaus Arvid Trolle in den 1470er Jahren errichten ließ; die Familien Trolle, Sparre und Posse folgten einander als Besitzer. Carl von Linné besuchte es 1749, kurz nachdem Dachstuhl und Hängetürme 1746 in einem Sturm eingestürzt waren, und verglich die Ruine mit einem Flaschenfutteral. Der heutige Eigentümer ist Graf Nils Posse.
Die Ruine liegt am Nordufer des Bergkvarasjön, etwa 6 km westlich von Växjö, neben dem neoklassizistischen Hauptgebäude aus den 1790er Jahren. Das Gelände ist ein offenes, grasbewachsenes Ufer am Wasser; das Mauerwerk ist uneben und teilweise überwachsen, achten Sie in der Nähe der abgebrochenen Maueroberkanten auf den Tritt.
Das Schloss war von einem doppelten Graben umgeben, wobei der innere Graben später im 17. Jahrhundert in einen Fischteich umgewandelt wurde. Diese Umwandlung zeigt, wie die Anlage nach ihrer Zerstörung für neue Zwecke genutzt wurde.
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