Makalös, Palast aus dem 17. Jahrhundert in Kungsträdgården, Schweden
Makalös war ein fünfstöckiges Palastgebäude aus Backstein und Stein mit vier Ecktürmen, Kupferdächern und italienischen Loggien, das nahe dem Norrström stand. Die Struktur kombinierte robuste nordische Architektur mit südeuropäischen Gestaltungselementen.
Das Gebäude wurde 1643 für den Adeligen Jakob De la Gardie erbaut und diente später als königliches Schauspielhaus. Es wurde 1825 durch einen Brand zerstört.
Das Gebäude diente als Wohnpalast mit verschiedenen Räumen für unterschiedliche Zwecke, vom privaten Wohnen bis zu festlichen Veranstaltungen und Tanzräumen. Diese Nutzung machte es zu einem wichtigen Ort für die stockholmer Gesellschaft und das Zusammenleben der Adelsfamilie.
Der Ort des ehemaligen Palasts ist am Karl XII.-Platz markiert und es gibt architektonische Elemente im Stockholmer Stadtmuseum zu sehen. Der näher gelegene U-Bahn-Zugang bietet einen guten Ausgangspunkt zum Erkunden des Viertels.
Etwa fünfzig Maskeron-Verzierungen, die vom ursprünglichen Palast inspiriert sind, schmücken die Wände der modernen U-Bahn-Station Kungsträdgården. Diese Ornamente verbinden die Geschichte des verschwundenen Gebäudes mit dem heutigen städtischen Raum.
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