Aula Magna, Universitätsauditorium in Stockholm, Schweden
Das Aula Magna ist ein Universitätsgebäude in Stockholm mit einer markanten Nordfassade aus roten Ziegeln und unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Das Bauwerk integriert Dachreflektoren, die natürliches Licht durch Oberlichter in den Innenraum lenken, während es gleichzeitig freigelegte Felsbrocken im unteren Foyer, helles Holz und Glaselemente miteinander verbindet.
Der Architekt Ralph Erskine vollendete das Aula Magna 1997 als sein letztes Projekt für die Universität Stockholm, bevor er 2005 starb. Das Gebäude markierte das Ende einer bedeutenden beruflichen Karriere in der modernen skandinavischen Architektur.
Der Veranstaltungsraum wurde nach dem Vorbild antiker Amphitheater gestaltet und dient der Universität für akademische Tagungen, Symposien und Nobelvorträge. Besucher erleben hier einen Ort, an dem Wissen und wissenschaftlicher Austausch seit seiner Eröffnung im Mittelpunkt stehen.
Der Saal bietet Platz für etwa 1.200 Personen und ermöglicht Reden ohne elektronische Verstärkung, was ihn für traditionelle akademische Zusammenkünfte geeignet macht. Zusätzliche Seminarräume, Tagungsräume und eine Lesegalerie ergänzen den Hauptsaal und bieten flexible Optionen für verschiedene Veranstaltungen.
Das Gebäude nutzt natürliche Felsbrocken im unteren Geschoss nicht nur als Konstruktionselement, sondern auch als visuelles Merkmal, das die Verbindung zur geologischen Umgebung Stockholms unterstreicht. Diese Integration von Naturgestein schafft eine unerwartete räumliche Qualität, die viele Besucher übersehen.
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