Flottans Badhus, Öffentliches Badehaus auf Skeppsholmen, Schweden
Das Flottans Badhus auf Skeppsholmen in Stockholm war eine Anlage aus einem Warmbad und zwei Kaltbädern. Erhalten ist der Pavillon des Bademeisters: ein eingeschossiges Gebäude aus hellgelbem Holz mit dunklem, flach geneigtem Dach, zwei Backsteinschornsteinen und Steinsockel; daneben steht ein höherer quadratischer Turm aus gelbem Holz mit Fahnenmast.
Um 1840 wurde das Kaltbaden für die in Stockholm stationierten Regimenter Pflicht, daher entstand nach Plänen von Fredrik Blom ein schwimmendes Bad am Ostufer von Skeppsholmen. Ein kleiner Holzpavillon daneben diente später als Wohnung des Badewärters, und in den 1870er Jahren wurde das Warmbad der Marine in der benachbarten alten Schmiede eingerichtet. Das Baden im verschmutzten Wasser wurde 1923 verboten und das Kaltbad abgerissen; das Warmbad blieb bis 1969 in Betrieb, als die Marinewerft nach Muskö zog.
Bekannt ist das Bad vor allem durch Eugene Janssons Gemälde nackter, athletischer Matrosen beim Baden. Jansson litt an einer Nierenerkrankung, die ihn zu regelmäßiger Gymnastik und zum Baden zwang; über Kontakte erhielt er Zutritt und fand dort Modelle für seine Figurenmalerei, mit einigen begann er eine damals verbotene homosexuelle Beziehung.
Heute ist nur noch der hölzerne Pavillon des Bademeisters erhalten; das schwimmende Kaltbad wurde abgerissen und seine Pfähle nach dem Badeverbot von 1923 gezogen. Das Warmbad in der alten Schmiede blieb bis 1969 in Betrieb, als die Marinebasis nach Muskö verlegt wurde. Der Ort liegt am Ostufer von Skeppsholmen direkt am Wasser.
Heute ist nur noch der kleine Holzpavillon des Bademeisters erhalten; das schwimmende Kaltbad wurde abgerissen und seine Pfähle gezogen, nachdem 1923 das Baden im verschmutzten Wasser verboten worden war. Das Warmbad in der alten Schmiede blieb bis 1969 in Betrieb, als die Marinewerft nach Muskö verlegt wurde.
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