Bromska palatset, Privatpalast von 1900 in Östermalm, Stockholm, Schweden
Bromska palatset ist ein Wohnpalais aus dem Jahr 1900 in Östermalm, Stockholm, mit glatter verputzter Fassade in Ockertönen und ornamentalen Dachtrusen. Das Gebäude besteht aus steinernem Material und zeigt die klassische Architektur der Stockholmer Stadtviertel aus dieser Zeit.
Gustaf Emil Broms, Vorsitzender des Bergbauunternehmens Gellivare, beauftragte 1900 die Architekten Erik Lallerstedt und Ludwig Peterson mit dem Entwurf dieses Palais. Seit 1921 ist das Gebäude Eigentum des französischen Staates und dient seitdem als Residenz des französischen Botschafters in Schweden.
Der Palast zeigt den Wohlstand der Bergbauindustriellen zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch seine großzügigen Empfangsräume im Erdgeschoss. Die roten und blauen Salons sowie der zum Garten ausgerichtete Speisesaal spiegeln die gehobene Lebensweise seiner ursprünglichen Besitzer wider.
Das Gebäude liegt im gehobenen Wohnviertel Östermalm und ist von außen gut sichtbar, obwohl es nicht für Besuche offen ist. Die klassischen Architekturmerkmale sind vom Straßenniveau aus klar zu erkennen und machen es zu einem interessanten Punkt auf einem Spaziergang durch das Viertel.
Das Palais gehört zu einer seltenen Gruppe von nur vier privaten Palastbauten, die noch in Stockholm stehen und zeigt damit ein wichtiges Stück der Architekturgeschichte der Stadt. Diese Bauten aus der wohlhabenden Zeit um 1900 sind heute Seltenheiten und repräsentieren einen Lebensstil, der verschwunden ist.
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