Flensburgska huset, Architekturensemble aus dem 16. Jahrhundert in Malmö Centrum, Schweden.
Das Flensburgska huset ist ein Gebäudekomplex aus dem 16. Jahrhundert in Malmö Centrum mit abwechselnden roten Backsteinflächen und weißen Kalksteinbändern, die von Steinmetz Daniel Thommisen gestaltet wurden. Die Fassade zeigt dekorative Vorhanggiebel, die das Gebäude in der Altstadtlandschaft besonders kennzeichnen.
Das Gebäude wurde 1596 vom Rat Helmicke Ottesen erbaut und gehörte später dem wohlhabenden Söfren Christensen, der sich vom Hirten zum reichsten Bürgermeister von Malmö hocharbeitete. Diese Eigentümerwechsel dokumentieren den sozialen Aufstieg von Kaufleuten in der Stadt während dieser Zeit.
Das Gebäude spiegelt den Reichtum und Geschmack wohlhabender Kaufleute wider, die ihre Räume mit Kunstwerken und königlichen Porträts ausstatteten. Diese Sammlungen zeigen, wie die Oberschicht von Malmö ihre Macht und ihren Status durch Kunstmäzenatentum zum Ausdruck brachte.
Das Gebäude befindet sich an der Södergatan und wurde 1968 zum geschützten Kulturdenkmal erklärt, daher ist es von außen gut zugänglich zum Betrachten der Architektur. Der Ort eignet sich für einen Spaziergang durch die Altstadt und zum Studium der historischen Bauweisen.
Bewohner im 19. Jahrhundert gaben dem Gebäude fälschlicherweise den Namen Klostermagasinet, weil sie glaubten, es sei ein ehemaliges Kloster. Dieser Irrtum entstand, obwohl das Haus lange nach der Reformation gebaut worden war.
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