Eskilstuna, Industriestadt in der Provinz Södermanland, Schweden.
Eskilstuna liegt zwischen dem See Hjälmaren und dem See Mälaren und erstreckt sich entlang des Flusses Eskilstunaån im südöstlichen Schweden. Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum für Metallverarbeitung und Industrie mit einer etablierten Wirtschaftsstruktur.
Die Stadt erhielt 1659 die Stadtrechte und wuchs zu einem Zentrum der Metallherstellung heran, vergleichbar mit Sheffield in seiner Bedeutung. Der Übergang zur Freistadt 1771 ermöglichte steuerfreie Werkstätten und markierte den Beginn einer neuen Wachstumsphase.
Die Stadt hat eine lange Geschichte als Handwerkszentrum, wo Metall- und Stahlkunst prägende Rollen spielen. Besucher sehen heute noch die Verbindung zur Vergangenheit in den erhaltenen Fabriken und Werkstätten, die das Stadtbild formen.
Die Stadt ist am besten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, da die Industrie- und Handwerksbereiche über die Fläche verteilt sind. Die unmittelbare Nähe zu den beiden Seen bietet auch Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten und Erholung in der Umgebung.
Die Werkstätten, die in der Freistadt entstanden, betrieben spezialisierte Handwerke, die sich von gewöhnlichen Fabriken unterschieden und eine lokale Kunsttradition schufen. Diese Unterscheidung zwischen freien Handwerkern und Massenproduktion prägt bis heute das Verständnis der Stadt.
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