Ebba Brahes lusthus, Herrschaftlicher Pavillon aus dem 17. Jahrhundert in Bockhammar, Schweden
Ebba Brahes lusthus ist ein rosafarbenes achteckiges Pavillon-Häuschen auf einer kleinen Insel im Fluss mit geschwungenem Dach, das mit Holzschindeln gedeckt ist. Das Gebäude hat eine markante geometrische Form und sitzt malerisch in seiner von Wasser umgebenen Lage.
Das Häuschen wurde 1636 erbaut und gehörte der Adligen Ebba Brahe, die mehrere Eisenwerke in Västmanland verwaltete. Die Entstehung fällt in die Zeit der blühenden schwedischen Eisenindustrie, als solche Besitztümer großen Wohlstand anzeigte.
Das Gebäude verkörpert schwedische Adelarchitektur und zeigt die Verbindung zwischen Adel und Industrieentwicklung in der Region. Die Bauweise und Lage spiegeln die Vorlieben wohlhabender Familien wider, die sich solche privaten Rückzugsorte am Wasser leisteten.
Das Gelände ist über markierte Wege zugänglich und weitere Informationen erhalten Besucher im nahegelegenen Café Bockhammar mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Die beste Zeit zum Besuch ist an schönen Tagen, wenn die Umgebung und das Wasser ihr volles Aussehen zeigen.
Die Wetterfahne auf der Spitze trägt die Jahrzahl 1636 eingraviert, was dieses Häuschen zum ältesten erhaltenen Sommerhaus Schwedens macht. Diese kleine Inschrift ist ein seltenes Beispiel dafür, dass ein frühes Baujahr so direkt am Gebäude selbst verewigt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.