Haggården, Ehemalige Pflegeeinrichtung in Hedemora, Schweden
Haggården war ein großer Komplex mit Wohngebäuden, einer Schule, landwirtschaftlichen Einrichtungen und Pflegbereichen, der sich über mehrere Strukturen in Hedemora verteilte. Die Anlage bestand aus separaten Pavillons entlang der Damastvägen mit organisierten Bereichen für verschiedene Funktionen.
Die Anlage wurde 1915 als Umzug von Falun gegründet und diente bis 1997 als Institution für Menschen mit Behinderungen. Der Architekt Nils Nordén entwarf das Gelände 1912 mit Pavillons, die schrittweise bis 1970 fertiggestellt wurden.
Haggården wurde von Einwohnern der Region als großer Arbeitgeber wahrgenommen und prägte das Gemeindeleben durch seine Präsenz über viele Jahrzehnte. Das Gelände mit seinen mehreren Gebäuden entlang Damastvägen bildete einen eigenen sozialen Raum für Bewohner und Beschäftigte.
Das Areal war als in sich geschlossene Gemeinschaft konzipiert und bot mit seinen landwirtschaftlichen Anlagen Nahrungsmittelunabhängigkeit durch Milch- und Gemüseproduktion. Besucher sollten sich bewusst sein, dass der Ort heute kein aktives Zentrum mehr ist und frühere Funktionen nicht mehr zugänglich sind.
Das Gelände wurde von Nordén mit einer besonderen Infrastruktur konzipiert, die Wohnen, Bildung und landwirtschaftliche Arbeit unter einem übergeordneten Plan verband. Diese integrierte Gestaltung machte es zu einem Beispiel für eine geschlossene Gemeinschaft des frühen 20. Jahrhunderts.
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