Grängesbergs Minen, Bergbaumuseum und Industriedenkmal in Grängesberg, Schweden.
Die Grängesberg-Grube ist ein großes Bergbaugelände mit unterirdischen Gängen, alten Fabrikgebäuden und Ausstellungsräumen, in denen historische Maschinen und Werkzeuge zu sehen sind. Das Gelände umfasst verschiedene Bereiche, die zeigen, wie der Bergbau hier organisiert war und welche Techniken man im Laufe der Zeit einsetzte.
Der Bergbau an diesem Ort begann 1875 und endete 1989, als die Grube geschlossen wurde. Über mehr als ein Jahrhundert hinweg war der Ort ein wichtiges Zentrum für die Eisenerzgewinnung in der Region.
Der Ort ist Teil des Ekomuseum Bergslagen und zeigt die Arbeitswelt früherer Zeiten durch alte Maschinen und Räume, die an das Leben der Bergleute erinnern. Man spürt hier die Geschichte des Ortes in jedem Detail und versteht, wie wichtig dieser Ort für die Menschen war, die hier arbeiteten.
Man kann die Grube nur mit Führungen besichtigen, wobei Sicherheitsausrüstung bereitgestellt wird und man sich auf unebenes Gelände einstellen sollte. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Frühling und Herbst, wenn das Wetter günstig ist und mehr Führungen angeboten werden.
Die Lagerstätte hier war reich an hochwertigem Eisenerz mit sehr gleichmäßiger Zusammensetzung, was sie für große industrielle Operationen besonders wertvoll machte. Diese Besonderheit ist ein Grund dafür, dass der Ort über so lange Zeit hinweg wirtschaftlich rentabel bleiben konnte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.