Hemmet, Neoklassizistisches Gebäude in Drottningholm, Schweden
Hemmet ist ein neoklassizistisches Gebäude auf einem Hügel nördlich von Ekerövägen, mit vier zweistöckigen dorischen Säulen und einer breiten Sandsteinfassade. Die Struktur zeigt die elegante Proportionierung eines Verwaltungsgebäudes mit klarer geometrischer Gliederung.
Gustav III. beauftragte die Konstruktion in den 1780er Jahren, nachdem eine frühere Struktur abgerissen worden war, und der Architekt Olof Tempelman entwarf das neue Gebäude. Vom frühen 19. Jahrhundert an diente es als Residenz für die Verwaltung des königlichen Hofes.
Das Gebäude steht im Zusammenhang mit der königlichen Geschichte von Drottningholm und zeigt die architektonische Handschrift seiner Zeit. Besucher können beim Spaziergang durch die Umgebung die formale klassizistische Gestaltung erkennen, die für die herrschaftliche Residenz prägend ist.
Das Gebäude ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und wird vom schwedischen Grundbuchamt gepflegt und geschützt. Besucher können das Anwesen von außen besichtigen und dabei die Architektur und die Lage im Landschaftspark erkunden.
Das Gebäude war ursprünglich unter einem Dach aufgeteilt: Der Verwalter von Kungsgården nutzte das Erdgeschoss, während der Priester der Lovö-Gemeinde im Obergeschoss lebte. Diese praktische Aufteilung zeigt, wie wichtig es war, administrative und geistliche Funktionen nebeneinander zu haben.
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