Kinesiska muren, Wohnkomplex im Stadtteil Rosengård, Malmö, Schweden.
Das Gebäudekomplex besteht aus zwei neungeschossigen Hochhäusern, die sich etwa einen halben Kilometer entlang der Inneren Ringstraße im Rosengård-Viertel von Malmö erstrecken. Die beiden parallel verlaufenden Strukturen bilden zusammen eine markante I-Form und dominieren das Straßenbild dieses Stadtteils.
Die Gebäude wurden 1971 von der städtischen Wohnungsgesellschaft MKB als Teil des Millionenprogramms erbaut, einer schwedischen Investitionsinitiative zur Behebung der Wohnungsknappheit. In den 1980er Jahren erfolgte eine Umwandlung in Büroflächen, doch später wurden wieder Wohnnutzungen eingeführt.
Das Gelände war lange ein Anziehungspunkt für Menschen aus verschiedenen Kulturen, die hier ein lebendiges Zusammenleben aufbauten. Der Ort zeigt heute noch, wie unterschiedliche Gemeinschaften in den Wohnblöcken zusammenwohnen und das Viertel prägen.
Das Gelände ist vom öffentlichen Raum aus einsehbar und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Inneren Ringstraße, was die Orientierung erleichtert. Besucher können die Außenanlage und das Gelände frei erkunden, wobei der Zugang zu privaten Bereichen eingeschränkt ist.
Der Name stammt von der Strecke der Mauer und der langen, kontinuierlichen Struktur der Gebäude, die das Viertel durchzieht. Diese Benennung spiegelt die markante lineare Form wider, die Bewohner und Besucher gleich erkennen.
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