Kiruna Town, Stadtgemeinde im Bezirk Norrbotten, Schweden
Kiruna ist eine Gemeinde nördlich des Polarkreises in Norrbotten, die sich über ein großes Gebiet zwischen dem Luossajärvi-See und Eisenerzbergen erstreckt. Das Stadtgebiet umfasst eine dünn besiedelte Landschaft mit Wäldern, Seen und Bergbauzonen.
Die Siedlung entstand 1899 während des Eisenbahnbaus aus Gällivare und erhielt 1908 den Gemeindestatus, später 1948 die Stadtrechte. Der Bergbau prägte die Entwicklung und machte den Ort zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum der Region.
Die Architektur verbindet schwedische und samische Einflüsse, besonders in der bemerkenswerten Kirche von 1912, die die Form traditioneller samischer Behausungen widerspiegelt. Diese Verbindung zeigt sich in vielen öffentlichen Gebäuden der Stadt.
Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer, wenn die Nächte hell bleiben und das Wetter milder ist, während der Winter extreme Kälte und Dunkelheit mit sich bringt. Eine gute Vorbereitung auf arktische Bedingungen ist wichtig, besonders wenn man die Umgebung erkunden möchte.
Das gesamte Stadtzentrum wird allmählich nach Osten verlagert, da der unterirdische Bergbau den Boden destabilisiert und Setzungen verursacht. Dieses seltene Phänomen macht Kiruna zu einem bemerkenswerten Beispiel städtischer Anpassung an geologische Herausforderungen.
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