Kungsladugård, Wohnviertel in Göteborg, Schweden
Kungsladugård ist ein Wohnviertel in Göteborg mit Holzhäusern und privaten Gärten auf hügeligem Gelände. Im nördlichen Teil stehen dicht gebaute Reihenhäuser, während der südliche Teil lockerer bebaute Grundstücke mit frei stehenden und Doppelhäusern aufweist.
Das Gebiet geht auf ein königliches Gut zurück, das im 17. Jahrhundert mit dem Schloss Älvsborg verbunden war und damals seinen Namen erhielt. Im Laufe der Zeit wandelte es sich zu einem gemischten Wohnviertel für verschiedene Bevölkerungsschichten.
Kungsladugård zeigt noch heute zwei deutlich unterschiedliche Wohnformen nebeneinander: im Norden enge Reihenhäuser, im Süden freistehende Häuser mit mehr Abstand zueinander. Wer durch die Straßen läuft, sieht sofort, wie unterschiedlich die einzelnen Teile des Viertels gebaut und genutzt werden.
Das Viertel ist gut mit dem öffentlichen Nahverkehr an die Innenstadt Göteborgs angebunden und liegt in der Nähe von Schulen, Supermärkten und Parks. Familien finden im Bezirk auch einen großen Wasserspielbereich.
Der Name Kungsladugård bedeutet auf Schwedisch so viel wie "königlicher Gutshof" und erinnert an die landwirtschaftliche Vergangenheit des Gebiets, von der heute keine Spur mehr zu sehen ist. Wer durch die heutigen Wohnstraßen geht, würde kaum vermuten, dass hier einst ein Wirtschaftsbetrieb des königlichen Hofes stand.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.