Lejonströmsbron, Holzbrücke und architektonisches Ensemble in Skellefteå, Schweden.
Die Lejonströmsbron ist eine hölzerne Brücke, die sich etwa 207 Meter über den Fluss Skellefte erstreckt und die Stadtteile Sunnanå und Prästbordet verbindet. Sie wird von fünf Meter breiten Holzjochen getragen, die zeigen, wie Ingenieure früher große Flussübergänge bauten.
Der Bau entstand 1737 als Holzbrücke und war lange Schwedens längste Holzbrückenkonstruktion dieser Art. Diese Stellung behielt sie bis zum Bau der benachbarten Gimonäs-Brücke im Jahr 2006.
Die Brücke trägt den Namen eines nahe gelegenen Stromschnellengebiets und prägt das Stadtbild von Skellefteå als zentrales Wahrzeichen. Sie verbindet zwei Stadtteile und wird von Einheimischen regelmäßig als alltäglicher Übergang genutzt.
Die Brücke ist etwa fünf Meter breit und unterliegt Geschwindigkeitsbeschränkungen zum Schutz ihres Holzgefüges. Fußgänger und Fahrradfahrer können sie jederzeit nutzen, sollten aber vorsichtig fahren und die Strukturintegrität respektieren.
Während des Krieges gegen Finnland 1809 war die Brücke Schauplatz eines Gefechts, das ihre strategische Wichtigkeit für die Region zeigt. Diese militärische Episode ist heute weniger bekannt, obwohl sie einen wichtigen Teil ihrer Geschichte ausmacht.
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