Ottenby kungsgård, Königliches Anwesen in Mörbylånga, Schweden
Ottenby kungsgård ist ein königliches Gut an der Südspitze Ölands in der Gemeinde Mörbylånga. Das Hauptgebäude aus weiß verputztem Stein mit Walmdach wurde 1804 nach Plänen von Carl Fredrik Sundvall errichtet. Die beiden Flügel aus Kalkstein stammen aus dem späten 18. Jahrhundert; zum Anwesen gehören außerdem Ruinen älterer Wirtschaftsgebäude und die Mauer Karls X. Gustav von 1654–1655.
Ottenby wird erstmals 1279 als ecclesie de Othanby erwähnt, als seine 19 Höfe dem Kloster Nydala gehörten. Gustav Vasa zog die Höfe ein und machte sie zu einem königlichen Gut mit Schäferei und Gestüt. Ein staatliches Gestüt für Armeepferde bestand von 1831 bis 1892, danach wurden in Ottenby weiterhin Halbblutpferde gezüchtet.
Der Name Ottenby erscheint erstmals 1279 schriftlich als „ecclesie de Othanby“ und 1293 als „Othamaby“; er stammt wahrscheinlich vom männlichen Vornamen Otami ab, was „der Ungezähmte“ bedeutet. Vor 1300 diente der Name als Kirchspielname. Der Hof wird noch heute von der Familie Wiström bewirtschaftet.
Das Gut gehört Statens fastighetsverk und wird von der Familie Wiström bewirtschaftet; ein Teil der Flächen ist daher landwirtschaftlich genutzt und nicht für Besucher gedacht. Seit 1935 stehen die Gebäude als staatliches Baudenkmal unter Schutz, was Umbauten einschränkt. Erkundigen Sie sich vor der Anreise nach den Öffnungsregelungen, da der Zugang zum Hauptgebäude und den Flügeln nicht garantiert ist.
Karl X. Gustavs Mauer, 1654–1655 errichtet, verläuft nördlich des Guts; sie sollte die königlichen Damhirsche im Hain einschließen. Der Name Ottenby ist erstmals 1279 als ecclesie de Othanby belegt und diente vor 1300 als Kirchspielname.
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