Nils Ferlins torg, Fußgängerzone im Stadtteil Norrmalm, Stockholm, Schweden
Nils Ferlins torg ist ein schmales Fußgängerplätzchen zwischen Bürogebäuden entlang der Klarabergsgatan mit einer Breite von etwa 13 Metern. Der Raum öffnet sich zum Friedhof der Klara-Kirche und wird durch das Kafferepet-Café mit Außensitzplätzen aktiviert.
Der Platz entstand 1953 aus einem Architekturwettbewerb für die Entwicklung nördlich der Klara-Kirche zwischen neu errichteten Bürogebäuden. Die Gestaltung war bewusst so angelegt, dass der Blick zwischen der Straße und dem Friedhof erhalten blieb.
Der Platz ist nach dem schwedischen Dichter Nils Ferlin benannt und war lange Zeit ein Ort der literarischen Erinnerung in Stockholm. Besucher können hier die Verbindung zwischen dem geschäftigen Straßenleben und der stillen Friedhofsatmosphäre der nahegelegenen Klara-Kirche spüren.
Der Platz lässt sich leicht vom Einkaufszentrum Klarabergsgatan aus erreichen und bietet Sitzplätze zum Verweilen. Das Kafferepet-Café vor Ort seit den 1950er Jahren ist ideal für eine kurze Pause während eines Stadtspaziergangs.
Ein Standbild des Dichters Nils Ferlin stand von 1982 bis 2013 auf dem Platz und markierte die Verbindung des Ortes zum literarischen Stockholm. Diese Statue ist heute verschwunden, aber der Name des Platzes bewahrt die Erinnerung an diese kulturelle Episode.
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