Palmenhaus, Viktorianisches Gewächshaus in Trädgårdsföreningen, Schweden
Das Palmenhaus ist ein viktorianisches Gewächshaus im Trädgårdsföreningen mit mehreren klimakontrollierten Bereichen, die tropische Pflanzen, Wüstenflora, mediterrane Arten und eine spezialisierte Orchideensammlung unter einer Glaskuppel beherbergen. Das Gebäude besitzt massive Glaswände und ein Metallgerüst, das die botanischen Räume voneinander trennt und eine Art ständige botanische Reise durch verschiedene Klimazonen ermöglicht.
Das Haus wurde 1842 gegründet, als die Gesellschaft der Gartenbaukunst Göteborgs unter königlicher Unterstützung ihre botanischen Bestrebungen ausbaute. Es war eine von vielen Unternehmungen dieser Zeit, die botanische Gärten als Orte der Wissensverbreitung und des kulturellen Prestiges etablierten.
Das Glashaus trägt Merkmale aus dem Schiffbau in seinem Design, was Göteborgs tiefe Verbindung zur Schifffahrtsindustrie widerspiegelt. Der Ort zeigt, wie die Stadt im 19. Jahrhundert ihre botanischen Sammlungen als Zeichen von Wohlstand und technischem Fortschritt zur Schau stellte.
Das Gewächshaus aufrechterhaltend durch ein unterirdisches Heizsystem, das konstante Bedingungen für die verschiedenen Pflanzenarten schafft, was es das ganze Jahr über angenehm macht. Die verschiedenen Bereiche sind deutlich gekennzeichnet und leicht zu durchlaufen, auch wenn man nicht viel über Pflanzen weiß.
Im Inneren wächst ein Exemplar des Encephalartos altensteinii in demselben Topf seit 1775, was es zur ältesten Pflanze in einem Topf auf der Welt macht. Diese einzelne Pflanze ist älter als das Haus selbst und wird wie ein lebendes Kunstwerk behandelt, das die Geschichte des Ortes mit sich trägt.
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