Sankt Erikspalatset, Wohnturm in Kungsholmen, Stockholm, Schweden.
Sankt Erikspalatset ist ein markantes Wohngebäude an der Sankt Eriksgatan 63 mit einer rötlichen Fassade, die durch horizontale Bänder und Kalksteindetails gegliedert wird. Das Bauwerk erhebt sich etwa 58 Meter in die Höhe und prägt mit seiner Zweigeteilten Struktur das Bild des Stadtviertels Kungsholmen.
Das Gebäude war von 1909 bis 1924 das höchste Bauwerk Schwedens und markierte damit einen wichtigen Meilenstein in der architektonischen Entwicklung des Landes. Diese Periode führte zu erheblichen Veränderungen in der Art und Weise, wie Stockholms Skyline wahrgenommen wurde.
Das Stockholmer Stadtmuseum stufte das Gebäude mit blauem Status ein und erkannte seinen außergewöhnlichen architektonischen Wert für das Erbe an.
Das Gebäude ist aus der Straße gut einsehbar und lässt sich am besten von verschiedenen Blickwinkeln in der näheren Umgebung betrachten. Die Lage im Zentrum von Kungsholmen macht es zu einem markanten Orientierungspunkt beim Erkunden des Viertels.
Die Architekten lösten die geltende Höhenbeschränkung von 22 Metern durch eine geniale Lösung: Sie errichteten zwei separate Gebäude übereinander auf demselben Fundament. Dadurch entstanden zwei einzelne rechtliche Strukturen, die zusammen viel höher werden konnten als die Regelung zuließ.
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