Oljeproduktion på Gotland, Industrielles Kulturerbe in Nord-Gotland, Schweden
Oljeproduktion auf Gotland ist eine erhaltene Ölförderanlage mit Bohrausrüstung, Lagertanks und Pumpenmechanismen aus den 1970er Jahren. Die Infrastruktur zeigt die damalige Extraktionstechnologie mit den Hauptpumpen und Speichertanks in ihrem ursprünglichen Zustand.
Die Ölförderung begann 1974 und lief bis 1993, wobei in dieser Zeit mehrere hundert Bohrungen auf der ganzen Insel durchgeführt wurden. Diese Betriebsphase war ein wichtiger Versuch, Schwedens Energieversorgung zu diversifizieren.
Das Feld Risung bei Rute lieferte rund 30.000 Kubikmeter, ein Drittel des auf Gotland geförderten Öls. Pumpe und Tanks stehen noch; die Anlage ist die einzige vollständig erhaltene Ölförderstätte Schwedens und steht unter Denkmalschutz.
Die erhaltene Pumpe und die Tanks des Risung-Feldes stehen bei Rute im Norden Gotlands, wo Bohrungen 200 bis 350 Meter tief reichten. Der Ort ist ein industrielles Freilichtrelikt ohne Besuchereinrichtungen; rechnen Sie mit unebenem Gelände und wechselhaftem Ostseewetter.
Nur etwa 20 der 323 auf Gotland gebohrten Sonden förderten tatsächlich Öl, und das Feld Risung bei Rute allein lieferte rund 30.000 m³, ein Drittel der Inselausbeute. Pumpe und Tanks stehen noch: Es ist die einzige vollständig erhaltene Ölförderanlage Schwedens und heute ein Baudenkmal.
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