Spökparken, Denkmalpark in Vasastan, Stockholm, Schweden
Spökparken ist ein Denkmalpark in Stockholms Stadtteil Vasastan, der barocke Gartenelemente mit englischer Landschaftsgestaltung verbindet. Die beiden Gartenstile schaffen verschiedene Zonen mit geschwungenen Wegen, alten Bäumen und strukturierten Pflanzflächen.
Der Park entstand als privater Garten des Scheffler-Palasts und wurde 1924 der Universität Stockholm überlassen. Die Anlage kam 1991 in städtischen Besitz über und behielt dabei ihre historischen Gartenstrukturen.
Der Park trägt die Handschrift zweier Epochen in seinem Grundriss: Im nördlichen Teil dominiert barocker Formenschnitt, während der südliche Bereich naturnahe englische Gartengestaltung zeigt. Beide Stile prägen noch heute das Erscheinungsbild und laden zum Verweilen ein.
Der Park hat zwei Haupteingänge von den Straßen Drottninggatan und Holländargatan, die das Gelände erschließen. Mit Mauern und Zäunen begrenzt, lässt sich die Anlage leicht erkunden und bietet wenig Orientierungsprobleme.
Der Parkname stammt von einem Zwischenfall im Jahr 1840, als ein Grab im nördlichen Bereich einstürzte und lokale Geistergeschichten auslöste. Diese Legende verbindet sich bis heute mit der benachbarten Spökslottet und prägt die Identität des Ortes.
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