Telge hus, Mittelalterliche Festung in Södertälje, Schweden.
Telge hus ist eine mittelalterliche Festungsruine in Södertälje, die aus einem Zentralgebäude, zwei Kammern mit gewölbten Backsteindecken und einem Nordturm besteht. Die Überreste liegen heute in der Nähe des modernen Hafens und zeigen die bauliche Gestaltung dieser mittelalterlichen Anlage.
Die Festung wurde erstmals 1400 erwähnt und diente als Verwaltungszentrum zur Steuererhebung im mittelalterlichen Bezirk Telgehus. Das Gebiet umfasste die Regionen Öknebo, Hölebo und Svartlösa und war damit ein wichtiger Ort für die königliche Verwaltung.
Der Ort wurde nach dem Namen "Telge" benannt, was auf die alte Siedlung hinweist. Heute können Besucher an den erhaltenen Mauern die mittelalterliche Bauweise und die Spuren des früheren Hafenlebens erkennen.
Die Ruinen können direkt am modernen Hafen besichtigt werden und sind leicht zugänglich. Artefakte aus Ausgrabungen sind im Museum Torekällbergets in Södertälje ausgestellt und bieten tiefere Einblicke in die Geschichte des Ortes.
Unterwasserforschungen in den Jahren 2000 bis 2002 brachten ein gut erhaltenes mittelalterliches Bootsschiff und Hafenreste aus dem 13. Jahrhundert zutage. Diese Funde zeigen, dass die Siedlung eng mit der Schifffahrt und dem Handel verbunden war.
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