Tibrandshögen, Mittelalterliche Burgruine in der Gemeinde Rödön, Schweden
Tibrandshögen ist ein Burgenhügel in Rödön mit Überresten einer mittelalterlichen Festung, die auf dem größten Hügel an der Uferlinie des Sees steht. Die Ruinen bieten Ausblicke über die umliegenden Gewässer und zeigen die Struktur des ursprünglichen Verteidigungs-Komplexes.
Die Festung entstand im späten 14. Jahrhundert als Verwaltungssitz des Steuereintreibers Tibrand, der von dort aus seine Beamten in der ganzen Region leitete. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in der mittelalterlichen Kontrolle und Verwaltung des Landstrichs.
Der Ort ist mit lokalen Sagen verbunden, da er als Beobachtungspunkt für das vermeintliche Seeungeheuer im Storsjön gilt und markierte Wege mit angeblichen Spuren des Wesens zeigen.
Der Ort ist über einen Waldpfad vom Parkplatz aus zu erreichen, wobei Schutzhütten in der Nähe der archäologischen Stätte zur Verfügung stehen. Besucher sollten sich auf schlammige Wege vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, besonders nach Regenwetter.
Ein nahegelegener Naturpfad führt zum Feuchtgebiet Vikekärret, wo Frauenschuhe während der Sommerszeit in großer Zahl blühen. Dieses seltene Orchideen-Vorkommen macht den Besuch besonders in dieser Jahreszeit zu etwas Besonderem.
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