Vaxholm Festungsmuseum, ist das größte Museum der schwedischen Streitkräfte. Sein Ziel ist es, die Geschichte der Küstenverteidigung des Stockholmer Archipels zu präsentieren.
Vaxholm Fortress Museum ist ein Militärmuseum auf einer Insel im Stockholmer Archipel, das sich der Küstenverteidigung Schwedens widmet. Das Museum erstreckt sich über 30 Räume mit Ausstellungen zu Waffen, Karten, Fotografien und rekonstruierten Lebensbereichen, die zeigen, wie Soldaten dort lebten und arbeiteten.
Die Festung wurde 1548 von Gustav Vasa als solider Steinbau gegründet, um die Wasserstraße nach Stockholm zu kontrollieren und vor Feinden zu schützen. Sie wurde mehrfach erweitert und spielte eine Rolle bei der Abwehr dänischer und russischer Angriffe, bis die Militärtechnologie die Verlagerung der Verteidigung ins Offene Meer erforderte.
Das Museum zeigt, wie die Festung einen zentralen Platz in der Identität der Region einnahm. Über Jahrhunderte war sie das Gesicht von Schwedens Küstenverteidigung und bleibt heute ein Ort, an dem Bewohner und Besucher die Erinnerung an diese wichtige Vergangenheit bewahren.
In den Sommermonaten verkehren Fährboote zwischen Vaxholm und der Festungsinsel, wobei die Überfahrt relativ kurz ist. Das Museum ist an bestimmten Tagen von Mai bis September geöffnet, normalerweise mittags bis zum späten Nachmittag, und bietet während der Saison Führungen in englischer Sprache an.
Das Museum beherbergt Ausstellungen über Spionage durch die Geschichte hindurch und über Tiere, die in Kriegen eingesetzt wurden, darunter Hunde, Tauben und sogar einen Bären. Es zeigt auch eine Sammlung zu den Ytterbyer Minen, wo mehrere chemische Elemente zum ersten Mal entdeckt wurden.
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