Ånnaboda, Naturschutzgebiet in Örebro, Schweden
Ånnaboda ist ein Naturschutzgebiet in der Gemeinde Örebro mit steilen Felsklippen, alten Kiefernwäldern und mehreren Seen. Das Gelände bietet Badestellen an den Seen Ånnabosjön und Falkasjön, gekennzeichnete Wanderwege und Bereiche zum Picknicken sowie Angelmöglichkeiten.
Das Gebiet wurde im 17. und 19. Jahrhundert intensiv für Holzkohleherstellung und Bergbau genutzt. Danach entwickelte sich der Wald natürlich weiter und beherbergt heute über hundert Jahre alte Bäume, die nach dieser Zeit des menschlichen Handelns wuchsen.
Der Name Ånnaboda stammt von den Seen in der Region, die das Gebiet prägen. Besucher bemerken heute die Art, wie der Ort genutzt wird: Menschen wandern auf Pfaden, picknicken am Wasser und beobachten Vögel in einer Landschaft, die wild und natürlich wirkt.
Die Wege sind gut gepflegt und auch für Kinderwagen und Rollstühle geeignet; Parkplätze befinden sich in der Nähe des Schutzgebietes. Busse fahren zum Haltestelle Ånnaboda, von dort sind es nur kurze Wege zu den Hauptattraktionen wie den Seen und Wanderwegen.
Das Gebiet ist Teil des Natura-2000-Netzes und beherbergt seltene Pflanzen und Tiere, die besonderen Schutz benötigen. Der Bergslagsleden-Wanderweg führt durch das Schutzgebiet und verbindet es mit größeren Routen für längere Erkundungen.
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