Örken, See im Landkreis Kronoberg, Schweden
Örken ist ein See in der Provinz Kronoberg, der sich durch ein Riftal von Braås bis Ramkvilla erstreckt und zahlreiche kleine Inseln aufweist. Das Gewässer erreicht eine maximale Tiefe von 38 Metern und wird von bewaldeten Ufern eingerahmt.
Der See entstand während der letzten Eiszeit durch Gletscher, die ein tiefes Riftal in die Landschaft gruben. Diese geologische Formation bestimmt bis heute die Struktur des Gewässers.
Örken diente lange als Transportweg: Bauern der Umgebung nutzten ihn für Kirchbesuche, und ab 1745 wurde Eisenerz mit Lastkähnen von Ramkvilla zur Hochofenanlage in Braås gebracht, die auch den Seeerz aus Örken verhüttete. Nach Eröffnung des Bahnhofs Braås 1897 flößte man Holz zum Sägewerk in Braås, und die Limhamnsbolaget ließ Lastkähne bauen, um ihre Sulfitfabrik in Böksholm zu versorgen.
Das See ist über die Sverigeleden-Radstrecke oder mit dem Auto von Växjö aus leicht zu erreichen und bietet Zugang an mehreren Stellen. Die Gegend hat Parkplätze und Wanderwege entlang der Ufer, die Besuchern verschiedene Ausblicke ermöglichen.
1897–1898 wurde nach der Abtrennung des Nordteils des Sees, heute als eigener See Klockesjön gezählt, durch eine Schwimmbrücke ein Kanal, der Hallsnäs kanal, durch den Hallsnäs-Park gegraben, damit Boote weiter passieren konnten. Eisenerz wurde mit Lastkähnen über den Örken von Ramkvilla zur Hochofenanlage von Braås gebracht, und auch im Örken gewonnener See-Erz wurde dort verhüttet.
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